«Ich weiss nicht, was du gemacht hast, aber es ist weg.»

Ebikon, 6. Mai 2026 – Über eine Kollegin wurde Deborah auf Kinesiologie aufmerksam – und startete mit dem Einstiegsmodul «Touch for Health 1». Die direkte Anwendbarkeit im Alltag hat sie sofort gepackt: Erste Übungen konnte sie direkt im nahen Umfeld einsetzen – mit spürbarer Wirkung.

Person mit schwarzem Pullover und grauer Hose sitzt in einem hellen Raum mit medizinischen Plakaten an der Wand.

Deborah Gribi arbeitet in der IT als Business Analystin und absolviert parallel den Studiengang Kinesiologie KT mit dem Ziel, sich schrittweise eine eigene Praxis aufzubauen. Bild: Heilpraktikerschule Luzern.

Wann hast du zum ersten Mal von Kinesiologie gehört?

Durch eine Kollegin. Sie hat die Ausbildung gemacht und sich dadurch unglaublich positiv entwickelt. Es hat mich fasziniert zu sehen, was das mit ihr gemacht hat. Es ist nicht nur, dass du für andere sorgst, sondern auch für dich selbst. 

Und wie bist du auf die HPS gestossen?

Über Google. Ich habe nach Ausbildungsmöglichkeiten gesucht und bin so auf die HPS gestossen. Das Modul «Touch for Health 1» hat mich sofort angesprochen. Ich habe mir auch andere Schulen angeschaut, aber das hybride Unterrichtsmodell der HPS hat mich am meisten überzeugt.

Was genau daran?

Ich wohne in der Nähe von Schaffhausen. Da ist es ideal, wenn ein Teil online stattfindet. Man hat beides und das hat mich wirklich sehr angesprochen. Und natürlich das modulare System. Ich konnte selbst steuern, wann ich welches Modul machen will – das passt perfekt mit Familie und Arbeit.

Wie weit bist du in der Ausbildung?

Ich stehe noch ganz am Anfang. Aber bei jedem Modul habe ich so einen Wow-Effekt. Gerade auch aus schulmedizinischer Sicht. Es ist für mich eine ganz neue Welt, aber unglaublich spannend. 

Du kommst ursprünglich also von der Schulmedizin? 

Genau, meine erste Ausbildung war zur Pflegefachfrau. 

Wie bist du dazugekommen? 

Gepackt hat es mich eigentlich immer, wenn wir jemanden im Spital besucht haben. Ich dachte mir: Wow, was die alles wissen müssen. Da war für mich klar, das möchte ich auch lernen. Dann habe ich mich für die Ausbildung zur Pflegefachfrau entschieden.

Nach deiner Ausbildung hast du weiter in der Pflege gearbeitet?

Ja genau. 2005 bin ich fertig geworden und danach ins Inselspital gewechselt. Insgesamt habe ich 14 Jahre in der Pflege gearbeitet, zuletzt im Rettungsdienst.

Wurde es dir irgendwann zu viel?

Der Rettungsdienst war körperlich sehr anstrengend. Ich bin nicht so gross und habe gemerkt, dass mir das Heben schwerfällt. Dazu kamen immer wieder Rückenbeschwerden. Irgendwann musste ich mir überlegen, ob ich die Branche oder zumindest den Job wechsle.

Auch umgesetzt? 

Ja. Ich bin dann ins Büro gewechselt, zu einer Versicherung. Das war eigentlich nie geplant, aber ich bin schliesslich acht Jahre dort geblieben.

Bist du da so reingerutscht?

Ja, das kann man so sagen. Sie haben jemanden mit medizinischem Hintergrund gesucht, und so bin ich dazugekommen. Ich habe bei verschiedenen Krankenkassen und Versicherungen gearbeitet, zuletzt bei der Zurich Versicherung. Parallel dazu habe ich noch den Bachelor in Business Administration mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement gemacht.

Wie kam’s dazu?

Der Rettungsdienst hat mich einfach nicht losgelassen. Pflegefachpersonen müssten besser vor solchen Rückenbeschwerden geschützt werden – präventiv, zum Beispiel durch Physiotherapie. Deshalb habe ich mich für Gesundheitsmanagement entschieden.

Arbeitest du heute in diesem Bereich?

Nein, ich habe zwar meinen Bachelor abgeschlossen, bin aber bei der Zurich Versicherung plötzlich in einem IT-Projekt gelandet. Ich habe mir gedacht: Eigentlich ist IT auch ein recht spannendes Fachgebiet. Darum habe ich dann noch einen Master in digitaler Transformation gemacht. Jetzt arbeite ich in der IT als Business Analystin.

Was machst du dort?

Ich arbeite bei einer Firma, die Software für Krankenversicherungen entwickelt.

Du hast viele Ausbildungen gemacht und bist der Gesundheit trotzdem treu geblieben.

Ja, ich lerne einfach gerne Neues. Und die Gesundheit war immer ein Teil von mir. Aber bei meiner Arbeit fehlt mir einfach ein bisschen das Zwischenmenschliche. Ich habe bisher vor allem Schulmedizin gehabt. Jetzt finde ich es spannend, Gesundheit aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Apropos Arbeit: In welchem Pensum arbeitest du neben dem Studium?

80 Prozent. Aber mein Arbeitgeber ist sehr flexibel. Ich muss nur einmal die Woche ins Büro, sonst arbeite ich remote. Im Moment funktioniert das gut. Langfristig möchte ich das Pensum reduzieren, weil ich nebenbei meine eigene Praxis aufbauen will.

Ist da schon etwas in Planung?

Ja, ich habe ab Mitte April einen Praxisraum zur Untermiete. Dort kann ich üben und vielleicht schon Ende Jahr erste Behandlungen anbieten. Im Moment arbeite ich noch am Businessplan, es ist also noch nichts spruchreif.

Was ist deine Vision für die Zukunft?

Ich mache aktuell zusätzlich eine Coachingausbildung. Den Basiscoach und Familiencoach habe ich bereits abgeschlossen. Jetzt bin ich noch am ADHS- und Autismus-Coach. Mein Ziel ist es, das mit der Kinesiologie zu verbinden. Viele Familien warten sehr lange auf Abklärungen, oft 15 bis 18 Monate. In dieser Zeit möchte ich sie unterstützen und den Familien erste Werkzeuge mitgeben, um den Alltag zu erleichtern.

Was gefällt dir besonders an der Ausbildung?

Dass man das Gelernte direkt im Alltag anwenden kann. In der Schulmedizin geht das so nicht. Du kannst dir ja nicht einfach selbst Blut abnehmen. Aber hier kannst du vieles direkt umsetzen – bei dir selbst, in der Familie oder im Alltag. Zum Beispiel sind gemäss der Chinesischen Medizin drei warme Mahlzeiten pro Tag ideal. 

Wie erklärst du Leuten aus deinem Umfeld, was Kinesiologie ist?

Ich zeige verschiedene Übungen, mit denen sie etwas anfangen können. Zum Beispiel einen Muskeltest, damit sie direkt spüren, wie sich ihr Muskeltonus verändert. So merken sie schnell, was passiert und wie man wieder in Balance kommen kann.

Wie reagieren die Leute darauf?

Sehr positiv. Mein Partner hatte zum Beispiel letzte Woche Rückenschmerzen. Ich habe die neurolymphatischen Zonen stimuliert, und danach meinte er: «Ich weiss nicht, was du gemacht hast, aber es ist weg.» Und ich habe erst das Modul «Touch for Health 1» besucht und das Gelernte aus dem Kurs angewendet. Das hat mich schon beeindruckt.

Dein Kinesiologie-Tipp für den Alltag?

Warmes Wasser trinken! Es macht durchaus Sinn: Dein Körper hat etwa 37 Grad. Wenn du kaltes Wasser trinkst, muss er das zuerst wieder ausgleichen. Dein Körper hat es gerne, wenn alles in Balance ist.

Danke, Deborah. 

Sehr gern. 

Person mit schwarzem Pullover und grauer Hose sitzt in einem hellen Raum mit medizinischen Plakaten an der Wand.

Deborah Gribi

hat kürzlich ihr Studium zur Komplementärtherapeutin in der Methode Kinesiologie begonnen. Ihr Ziel ist es, künftig eine eigene Praxis zu führen.

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Touch for Health 1

Module Detail
https://heilpraktikerschule.ch/newsroom/news-detail/news/2026/05/06/ich-weiss-nicht-was-du-gemacht-hast-aber-es-ist-weg