«Die meisten Personen fühlen sich durch die Therapie eindeutig wohler – auch wenn der Hormonstatus gleichbleibend ist.»

Ebikon, 17. März 2026 – PatientInnen mit endokrinen Störungen behandelt TCM-Therapeutin und -Dozentin Lea Hüppin-Walthert zum Beispiel mit Kräutertherapie, unter Berücksichtigung von Interaktionspotentialen mit Medikamenten.

Nahaufnahme von Brunnenkresse mit kleinen grünen Blättern in einem gelben Behälter.

Sogar im eigenen Garten, ja auf dem Fenstersims wächst sie bestens, die Brunnenkresse. Nach TCM ist sie hinsichtlich Temperatur neutral und wirkt auf die Funktionskreise Niere, Blase, Leber, Gallenblase, Magen, Milz, Lunge. Ihre hauptsächlichen TCM-Wirkungen sind Schleim-Kälte auflösen, Qi tonisieren, Nässe/Feuchtigkeit und Hitze ausleiten. Quelle: therapeutika.ch, Foto: Pixabay

Lea Hüppin, spricht man in der TCM überhaupt von Hormonen?

Nein, die TCM hat andere Termini und stellt andere Zusammenhänge her, als sie uns von der Schulmedizin bekannt sind. In der TCM leitend sind zum einen die Symptome, von denen die PatientIn berichtet, zum anderen der Zungen-, Puls- und Tastbefund, den ich erhebe. Ich behandle den Menschen und nicht die Krankheit, das heisst: Jede Person wird sehr individuell therapiert und nicht nach einem fixen Schema aufgrund der schulmedizinischen Krankheitsdiagnose. Gleichzeitig nehme ich in der Therapie Rücksicht auf Medikamentenverschreibungen, wo Interaktionspotentiale mit Heilkräutern zu beachten sind.

Welche Erfolge erzielen Sie bei endokrinen Störungen?

Die Frage ist, wie Sie den Erfolg definieren, am Hormonstatus oder dem allgemeinen Befinden der betroffenen Person? Die meisten Personen fühlen sich durch die Therapie eindeutig viel wohler und weniger gestresst – auch wenn der Hormonstatus gleichbleibend ist. Das kennen wir von den Wech seljahrbeschwerden, die Symptome werden viel besser, der Hormonstatus bleibt gleich.

 


Den ganzen Bericht in der PraxisArena lesen Sie hier:

«Die meisten Personen fühlen sich durch die Therapie eindeutig wohler – auch wenn der Hormonstatus gleichbleibend ist.»

PraxisArena 1/2026, Seiten 24-27

https://heilpraktikerschule.ch/newsroom/news-detail/news/2026/03/17/die-meisten-personen-fuehlen-sich-durch-die-therapie-eindeutig-wohler-auch-wenn-der-hormonstatus-gleichbleibend-ist